Ökologie

Ökologische Anforderungen

Ökologische Gesichtspunkte werden bei der Auswahl eines Fußbodens zunehmend wichtiger. Ein Fußboden sollte für die Gesundheit der Bewohner unbedenklich sein und das Raumklima positiv beeinflussen, er sollte weder bei der Verarbeitung, noch bei seiner Herstellung Menschen und Umwelt mit Schadstoffen belasten, er sollte einen möglichst geringen Primärenergiebedarf haben und regenerierbar oder zumindest recyclebar sein, bei seiner Entsorgung möglichst wenig Kosten verursachen und nicht die Umwelt belasten.

Doch der Umweltschutz beginnt schon bei der Gewinnung des Rohstoffes Holz, bei der es darauf ankommt von jedem gefällten Baum möglichst viel Holz zu verwerten und wenig zu verschwenden. Ebenso wichtig ist es, Abfall zu vermeiden und den anfallenden Abfall so aufzubereiten, dass er weiterverwendet werden kann oder zumindest der Umwelt nicht schadet.

Ähnliches gilt für den fertigen Holzfußboden: Eine lange Lebensdauer eines Fußbodens kann unter Umständen andere ungünstigere Kriterien der Ökobilanz ausgleichen. Wenn z.B. ein Fußboden dreimal so lange hält wie ein anderer, kann zu seiner Herstellung auch entsprechend mehr Primärenergie eingesetzt werden.

Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer eines Fußbodens sind einmal seine Haltbarkeit und sein Anschmutzungs- bzw. Reinigungsverhalten, zum anderen aber auch seine gestalterische Qualität. Ein Fußboden, der wegen eines unmodernen Designs nach wenigen Jahren herausgerissen wird, obwohl seine Lebensdauer aus technischer Sicht noch lange nicht erschöpft ist, belastet die Umwelt unnötig. Aus ökologischer Sicht sind deshalb modische Designs, die besonders schnell veralten, unmodern wirken und deshalb von den Nutzern nicht mehr akzeptiert werden, mit äußerster Vorsicht zu betrachten.

Auch umweltverträgliche Pflegemittel gehören letztendlich zu einem ökologisch sinnvollen Parkett.


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